
Der Funke - die kommunistische Stimme
By Der Funke
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Wie funktioniert der Kapitalismus? – Marxistische Ökonomie
Die aktuelle Krise des Kapitalismus ist die tiefste seiner ganzen Geschichte. Es ist ein guter Zeitpunkt, die Funktionsweise dieses Systems zu studieren. Die marxistische Ökonomie bietet Antworten auf viele Fragen, die sonst rätselhaft bleiben, beispielsweise wie Arbeiter ausgebeutet werden und warum es Krisen gibt.
Vortrag vom kommunistischen Pfingstseminar 2025

Revolution gegen die Epstein-Klasse
Veranstaltung der RKP Wien im Februar 2026
Unbehelligt konnten Epstein und sein Netzwerk aus Reichen und Mächtigen die unaussprechlichsten Schandtaten begehen. Die veröffentlichten Akten triefen vor Verachtung und Entwürdigung der Kinder und Mädchen aus der Arbeiterklasse. Sie werfen ein grelles Licht hinter die Kulissen des Kulturkampfes: Demokraten, Republikaner, die Alt-Right um Steve Bannon, Noam Chomsky bis hin zu Stephen Hawking – sie alle sind involviert. Für sie gelten andere Regeln als für die Massen; jahrzehntelang deckten Polizei und Geheimdienste ihre Verbrechen.
Das ist die herrschende Klasse und ihr Staatsapparat, die der Arbeiterklasse gegenüberstehen. Ihre Verkommenheit und Brutalität sind Ausdruck des überkommenen kapitalistischen Systems, an dessen Spitze sie stehen. Epstein ist kein Einzelfall, er ist die Spitze eines Systems das wir stürzen müssen!

Iran: Revolution oder Regime Change?
Hände weg vom Iran! Nieder mit den Tyrannen – sei es der Schah oder die Mullahs!
Während die iranischen Massen bluten und ihr Leben opfern, wittern die westlichen Imperialisten eine Gelegenheit, ihren Rivalen im Nahen Osten zu schwächen oder sogar zu vernichten. Trump sagt, eine „Armada“ von US-Kriegsschiffen sei auf dem Weg zum Iran. Alle westlichen bürgerlichen Politiker haben ihre Solidarität mit den iranischen Massen bekundet. Das ist widerwärtige Heuchelei. Die von den USA angeführten Sanktionen sind neben der Misswirtschaft durch das Regime für das wirtschaftliche Elend der Massen hauptverantwortlich.
Die Revolutionären Kommunisten sagen: Nieder mit der Islamischen Republik!Imperialisten und Pahlavis – Hände weg vom Iran!

Hände weg von Venezuela! Kick the Yankees out!
Die derzeitigen Aktionen sind die unausweichliche Folge einer langen Reihe von unprovozierten Aggressionen gegen einen souveränen Staat, Venezuela, welcher für die Vereinigten Staaten nie eine direkte militärische Bedrohung dargestellt hat.
Die Position der RKP ist klar: Hände weg von Venezuela! Yankee, go home! Nieder mit dem US-Imperialismus!

Wir woll‘n mit Pfaff und Adel raufen – Der deutsche Bauernkrieg 1524-1526
Vor 500 Jahren begehrten die Armen und Unterdrückten im deutschen Bauernkrieg gegen ein verrottetes System auf und kämpften für den Himmel auf Erden. Wir haben dasselbe Ziel und können aus ihrem Kampf lernen. Workshop vom Pfingstseminar 2025

Eine Geschichte von Klassenkämpfen – Historischer Materialismus
Die Triebkraft der geschriebenen Geschichte ist der Klassenkampf. Die Aufgabe des Kommunismus ist nicht nur den Kapitalismus, sondern die jahrtausendalte Klassengesellschaft selbst auf den Misthaufen der Geschichte zu befördern. Workshop vom Pfingstseminar der Revolutionären Kommunistischen Partei 2025 .

Wohin geht China?
Ist China kommunistisch, kapitalistisch oder imperialistisch? In der Linken herrscht heillose Verwirrung über den Charakter Chinas. Ohne klares Verständnis ist es jedoch unmöglich, die künftigen Entwicklungen Chinas und den imperialistischen Konflikt mit den USA zu verstehen.

Klassenkampf vs. Symbolpolitik: Marxismus und Sprache
Was ist das Verhältnis von Sprache, Denken und der Welt?
Wie positionieren sich Kommunistinnen und Kommunisten in einer Welt voller Kulturkampf von rechter und liberaler Seite?
Hör dir den Workshop von Yola an, gehalten am Pfingstseminar 2025.

Kultur, Musik & Kommunismus
„Der Mensch drückt in der Kunst sein Verlangen nach einem harmonischen und erfüllten Leben aus, d.h. den kostbarsten Gütern, deren ihn die Klassengesellschaft beraubt.“ Leo Trotzki
Der Workshop wurde am Pfingstseminar 2025 gehalten.

Bücher statt Bomben - Nein zur Aufrüstung!
Alle Argumente, dass wir aufrüsten müssen, um die armen Ukrainer zu beschützen, sind erstunken und erlogen. Dahinter stecken die imperialistischen Interessen der europäischen herrschenden Klassen, die sich einen Anteil an der Ausplünderung der Ukraine sichern wollen. Es geht nicht um Demokratie, sondern um Interessen. Es gibt keine gerechten Kriege, die zwischen verschiedenen Konzernen und Banken um die Kontrolle der verschiedenen Einflusssphären geführt werden. Der einzige gerechte Krieg ist der der Ausgebeuteten gegen die Ausbeuter.
Aufnahme eines Vortrags von Emanuel Tomaselli, Chefredakteur vom “Funke” vom April 2025.

Kriege, Stagflation, Klassenkampf: Österreich im Kontext der Krise des Weltkapitalismus
Das war das Referat zu den Österreichperspektiven am ersten Parteitag der RKP im März 2025 von Emanuel Tomaselli.
Die Welt geht durch eine historische Wende. Das führt zu dramatischen Veränderungen, die auch den gesamten Aufbau und Zusammensetzung der österreichischen Gesellschaft betreffen. Diese Krise des Weltkapitalismus und diese spezifische Krise des österreichischen Kapitalismus kann sich nur vertiefen.

Blau-Schwarz blockieren durch Klassenkampf und Kommunismus!
Aufnahme einer Diskussionsveranstaltung eingeleitet von Emanuel Tomaselli am 10.01.2025.
Nachdem die Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS gescheitert waren, hat Alexander Van der Bellen Herbert Kickl und damit die FPÖ damit beauftragt, die nächste Regierung zu bilden. Daraufhin gingen zehntausende Menschen in Österreich auf die Straße um zu zeigen, dass sie die geplante rechte Regierung ablehnen. Wir müssen die Frage, wie wir Blau-Schwarz verhindern können, ernsthaft beantworten. Statt der Logik des kleineren Übels, bietet nur der Klassenkampf und der Kommunismus einen Weg vorwärts.

Lenin und die materialistische Philosophie
Vor genau 100 Jahren ist Wladimir Iljitsch Uljanow oder Lenin gestorben, der Führer der russischen Revolution. Das Referat handelt von Lenins Buch “Materialismus und Empiriokritizismus", das am kommunistischen Pfingstseminar dieses Jahr gehalten wurde. Lenin schrieb das Buch 1908 nach dem Scheitern der ersten russischen Revolution. Es ist ein wahrer Schatz der marxistischen Theorie. Er verteidigte darin philosophische Ideen des Marxismus gegen alle möglichen Verzerrungen und Entstellungen. Nur durch diese theoretische Arbeit konnten Lenin und seine Partei die Bolschewiki schließlich 1917 die Arbeiterklasse zur Macht führen. Auch heute gibt es viele angebliche Marxisten, die reaktionäre und falsche Ideen unter dem Namen Marxismus in die Arbeiterbewegung einschmuggeln wollen. Das Studium von Lenins Ideen ist einer der besten Wege, sich für ideologische Kämpfe von heute zu wappnen.

Geschichte des Kommunismus in Österreich
Aufgenommen bei der Gründungsveranstaltung der RKP am 09. November in Wien.
Emanuel Tomaselli, Chefredakteur von „Der Funke“ (der Zeitung der RKP) erklärte, was der russische Revolutionär Leo Trotzki damit meinte, als er sagte, dass die Krise der Menschheit sich auf die Krise der Führung der Arbeiterbewegung zurückführen lasse. Anhand der Lebensgeschichte von Ernst Kirchweger (dem Namensgeber des Hauses, in der die Gründungsveranstaltung stattfand) sieht man beispielhaft das revolutionäre Potential der österreichischen Arbeiterklasse genauso wie die katastrophale Rolle der Führung der Bewegung.

Nationalratswahlen 2024: Die Polarisierung nimmt zu
Jugendliche und klassenbewusste Arbeiter müssen nach den Wahlen noch viel mehr als vorher eine eigenständige politische und ideologische Position einnehmen. Keinesfalls dürfen wir die Einladung akzeptieren, dass wir eine Sparregierung der Kriegstreiber und Wahlverlierer ideologisch unterstützen, dies wäre nur ein nächster Schritt der Unterordnung der Arbeiterbewegung unter das Kapital. Unausweichlich wird dadurch die FPÖ nicht schwächer, sondern stärker. Wir müssen verstehen, dass die FPÖ nicht institutionell, sondern nur politisch besiegt werden kann – durch Klassenkampf. Dass dieser auf der Tagesordnung steht, ist klar und unvermeidlich.

Lenin und die Arbeiterzeitung: "Was tun?"
"Was Tun?" wurde Anfang 1902 veröffentlicht und bleibt ein Klassiker des Marxismus zum Aufbau der revolutionären Partei. Es wurde im Rahmen einer Auseinandersetzung mit dem mit dem Opportunismus der Ökonomisten geschrieben.
Lenin nutzt das Buch, um die Notwendigkeit einer zentralistischen Organisation von professionellen revolutionären Kadern zu erklären, die aufgebaut werden muss, noch bevor es zu einer revolutionären Situation kommt. Die Geschichte der letzten 100 Jahre hat Lenin Recht gegeben: immer wieder waren die Massen zum Kampf bereit, wurden aber von ihrer Führung verraten.
Heute beginnen viele Menschen aus der Arbeiterklasse den Status quo abzulehnen und suchen nach kommunistischen Ideen als Alternative. Es ist die Pflicht der Kommunisten, eine Organisation aufzubauen, die in der Lage ist, einen Weg in die Zukunft zu bieten, und "Was tun?" ist ein hervorragender Leitfaden dafür.

Wahlen & die Aufgaben der Revolutionären Kommunisten
Der Kapitalismus ist in der Krise und mit ihm die bürgerliche Demokratie. Das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen sinkt. Wir sehen eine Polarisierung und den Aufstieg der Rechten, aber in Österreich mit den Wahlerfolgen der KPÖ auch einen linken Ausdruck des Krisenprozesses. All das wirft die Frage aus: Was sind die Aufgaben der Revolutionären Kommunisten in bezug auf Wahlen und das Parlament?
Im Vortrag erläutert Ema diese Frage mit historischen Verweisen aus der Zeit von Marx und Lenin.

Leninismus vs. Stalinismus
Die Wiederentdeckung des Bolschewismus unter dem ideologischen Müllhaufen des Stalinismus ist eine der wichtigsten Aufgaben für Kommunisten.
Die wichtigste Lehre lautet: Der Sozialismus kann nur international bestehen und mit echter Arbeiterdemokratie – darum müssen wir jetzt eine internationale revolutionäre Führung aufbauen.

Intifada bis zum Sieg: Die Kommunisten und die Befreiung der Palästinenser
In diesem Workshop erläutert Zenon die dubiosen Geschäfte und Machenschaften der imperialistischen Nationen, die den Weg für die Teilung des damaligen Palästinas geebnet haben. Damit öffnete die herrschenden Klasse eine mit Gewalt und Erniedrigung gefüllte Büchse der Pandora, welche das Land seither wie eine Plage heimsucht. Wichtige historische Ereignisse werden behandelt, vom Sechstagekrieg bis zur ersten Intifada.

Die Schule der Revolution - Schülerstreik in Spanien 1987
In Spanien in den 1980ern entwickelte sich innerhalb von 3 Monaten eine riesige Bewegung von über 2,5 Millionen Schülern und Schülerinnen im ganzen Land.
Anhand dieser Bewegung, die von unseren spanischen Genossen angeführt wurde, können wir viele Erfahrungen verallgemeinern: Etwa über den Umgang in heutigen Studenten- und Schülerbewegungen mit Repressionen, wie eine Bewegung demokratische Entscheidungen durch Komitees treffen kann und mit welchen Methoden Kommunisten ihren Erfolg sicherstellen können!

Historischer Materialismus - Lenin und die Rolle des Individuums in der Geschichte
Geschichte wird von Menschen gemacht. Anders als Fatalisten streiten Marxisten die Rolle des Individuums, seinen Unternehmungsgeist, seinen Mut (oder auch den Mangel daran) im sozialen Kampf nicht ab.
Der historische Materialismus sieht die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte in ihrem historischen Kontext. Er erklärt, dass kein Individuum, mag es noch so talentiert, fähig oder weitsichtig sein, die Hauptrichtung der historischen Entwicklung, die durch objektive Kräfte festgelegt wird, bestimmen kann. Unter kritischen Bedingungen jedoch kann das Handeln von Individuen entscheidend sein. Die Rolle Lenins in der Russischen Revolution ist dafür ein Beispiel.

Frauen in der Russische Revolution
Die historisch tiefe Krise des Kapitalismus trifft Frauen heute überproportional. Das Beispiel, von dem wir dringend lernen müssen, wenn wir es mit der Befreiung der Frau ernst meinen ist die Russische Revolution 1917. Frauen spielten in der Russischen Revolution eine zentrale Rolle. Die Machtübernahme der Arbeiterklasse ermöglichte ein noch nie dagewesenes Programm für die Befreiung der Frau und transformierte ihre Stellung in der Gesellschaft. Eine der ersten Maßnahmen der bolschewistischen Regierung war die komplette Gleichstellung der Frau vor dem Gesetz. Doch die Bolschewiki machten nicht bei dieser rein rechtlichen Anpassung halt, sondern wussten, dass sie die materiellen Verhältnisse fundamental verändern mussten, um wahre Befreiung zu erreichen. Die lebendige Erfahrung des Bolschewismus zeigt eindrücklich: Durch den Klassenkampf und eine kommunistische Revolution wird die Befreiung der Frau möglich. Der Schlüssel zum Erfolg dieser Revolution lag darin, dass sich die Partei der Bolschewiki auf die revolutionären Ideen des Marxismus gestützt hat. Diese Lektionen müssen wir studieren.

Februar 34: Warum der Faschismus siegen konnte
Vor 90 Jahren holte der Faschismus zum entscheidenden Schlag aus und schaltete die organisierte Arbeiterbewegung aus. Der bewaffnete Widerstand im Februar 1934 gegen den Austrofaschismus endete in einer tragischen Niederlage.
Wir diskutieren, warum die Februarkämpfe dennoch zum großen historischen Erbe unserer Klasse gehören und was wir daraus für den Kampf gegen die Rechten & den Kapitalismus heute lernen können.

100 Jahre Lenin – revolutionäre Ideen gegen die kapitalistische Krise
Rund um den hundertsten Todestag Lenins erschienen dutzende Artikel und Radiosendungen. Dabei wurde kein Klischee ausgelassen: Lenin war ein jähzorniger Streithans, der Gewalt geliebt hat, er war zugleich charismatischer Volksführer, aber auch eigentlich völlig unsympatisch, usw. usf...
Für welche Ideen stand Lenin wirklich? Yola erklärt, was er zum Internationalismus, dem Aufbau der revolutionären Partei und über die Diktatur des Proletariats zu sagen hatte und warum seine Ideen bis heute hochrelevant sind.

Die Russische Revolution
Die Russische Revolution war das großartigste Ereignis der Menschheitsgeschichte.
Zum ersten Mal in der Geschichte konnte die organisierte Arbeiterklasse die Macht ergreifen, den Kapitalismus abschaffen und durch eine demokratische Planwirtschaft ersetzen und sich gegen die konterrevolutionären Angriffe der Kapitalisten und Imperialisten verteidigen.

Die revolutionäre Philosophie des Marxismus
Die Welt ist unendlich komplex und es passiert ständig irgendetwas: Kriege, Streiks oder sogar Revolutionen brechen aus. Viele Menschen hinterfragen ihre bisherigen Überzeugungen. Die Dialektik ist die Logik der Bewegung und der Veränderung, sie begrüßt den Widerspruch, anstatt ihn aus der Philosohie zu verbannen. So können wir die Prozesse so verstehen, wie sie wirklich sind und nicht so, wie wir sie gerne hätten. Wenn auch du die Welt nicht nur interpretieren, sondern sie auch verändern möchtest, dann tritt dem Funke bei!

Der Arabische Frühling
Mit dem Massaker des israelischen Staates gegen die Bevölkerung im Gaza blickt die Welt auf den Nahen Osten. Wir müssen klar sagen, dass weder eine Einstaaten- noch eine Zwei-Staaten Lösung auf kapitalistischer Basis Unterdrückung und Krieg beenden kann.
Unser Slogan ist „Für eine Sozialistische Föderation im Nahen Osten“, was weder antisemitisch noch utopisch ist. Das eindrucksvollste Ereignis, um das zu demonstrieren, ist der Arabische Frühling ab 2011.
In dieser Welle an Revolutionen begannen Millionen Menschen in Tunesien, Ägypten, Algerien und im gesamten arabischen Raum ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Jahrzehntealte Diktaturen sind innerhalb weniger Wochen durch Proteste und Streiks der Arbeiterklasse wie Kartenhäuser zusammengebrochen. Spaltungen anhand von Geschlecht, Herkunft und Religion wurden durch den gemeinsamen Kampf überwunden.
Frauen nahmen an vorderster Front an der Revolution teil. Wir diskutieren diese inspirierende Revolution, um von ihren Stärken und auch von ihrer schlussendlichen Niederlage zu lernen.

Staat und Revolution
Staat und Revolution oder die Krise der bürgerlichen Demokratie. "Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit", mit diesen revolutionären Parolen haben die Bürgerlichen die Macht übernommen und ihre Demokratie aufgebaut. Was bedeutet bürgerliche Demokratie genau? Worauf basiert sie? Was steckt hinter dem Gleichgewicht der Gewaltenteilung? Darum und mehr geht es in unserem Workshop.

Reformismus oder Revolution
Wie hat sich der Reformismus seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt - insbesondere in Europa und Österreich? Welche Rolle spielt der Reformismus und warum muss man ihn überwinden?
Ein Vortrag von Martin vom marxistischen Pfingstseminar 2023.

Marxistische Ökonomie
Nichts als Krisen überall. Wie Marx schon analysierte: Der Kapitalismus kann nicht reformiert werden. In diesem Referat erklären wir die grundlegenden Widersprüche des Kapitalismus und warum es Krisen gibt.

Der Zerfall der Sowjetunion und der Aufstieg Putins
Die Russische Revolution war das großartigste Ereignis der Menschheitsgeschichte. Doch wie konnte aus einer Revolution der Massen, die für einige Jahre das demokratischste Regime der Geschichte hervorbrachte, eine Diktatur werden? Und warum zerfiel die Sowjetunion schließlich? Wie kann man das Regime, das danach kam, bis hin zum Aufstieg Putins, erklären? Das erfahrt ihr in diesem Vortrag von Laura.

Der Materialismus der Aufklärung
Der Aufstieg des Kapitalismus war von einem erbitterten Kampf gegen den religiösen Dogmatismus der Feudalzeit begleitet. Der Kampf um eine rationale, wissenschaftliche Weltsicht war eine ideologische Waffe für die bürgerlichen Revolutionen. Wir betrachten die Geschichte des Materialismus der Aufklärung und seine Bedeutung für den Marxismus und den revolutionären Kampf heute. Ein Vortrag von unserem Pfingstseminar 2022.

Iran: Für den Sturz der Mullahs - für die sozialistische Revolution!
Von der Geschichte der gestohlenen Iranischen Revolution 1978-9 bis heute: Wir diskutieren die Erfahrungen der revolutionären Bewegungen im Iran und die Perspektiven für die derzeitige Bewegung und die internationale, sozialistische Revolution.

Geschichte der Philosophie - eine marxistische Perspektive (Buchvorstellung)
Präsentation unserer Neuveröffentlichung "Geschichte der Philosophie - eine marxistische Perspektive": Warum ist das Thema relevant und was ist das Neue daran, eine marxistische Philosophiegeschichte zu erzählen? Das Buch ist auf shop.derfunke.at/.de /.ch erhältlich.

Imperialismus heute
Ausgehend von der Imperialismus-Analyse Lenins betrachten wir den historischen Werdegang und die heutigen imperialistischen Konflikte, insbesondere den Ukraine-Krieg. Ein Vortrag des Pfingstseminars Mai 2022.

Žižek und die Linke - Marxismus vs. Postmodernismus
Der "Philosophie-Troll" Žižek provoziert mit seinen oft radikal wirkenden Aussagen über Marx, Kommunismus und Revolutionen. Er gilt als Linker, der beispielsweise in einem berühmten "Duell" den Marxismus gegen den reaktionären Autor Jordan Peterson verteidigt hat.
In diesem Vortrag vom Pfingstseminar 2022 gehen wir auf die Essenz von Žižeks philosophischen Ansichten ein und erklären, warum er im Grunde ein pessimistischer Reformist ist, der alle wesentlichen Annahmen mit der postmodernen Philosophieströmung teilt.

Jugoslawien: Die nationale Frage am Balkan
Der Zusammenbruch Jugoslawiens, die darauffolgenden Kriege und Auseinandersetzungen, die bis heute anhalten, sind Grund genug für eine marxistische Perspektive auf dieses hochaktuelle Thema: die nationale Frage am Balkan, die Rolle des westlichen Imperialismus - in der Geschichte bis heute.

Für die Frauenbefreiung - für die soziale Revolution
Kapitalismus und Frauenunterdrückung sind untrennbar miteinander verbunden.
Aber warum und wie genau?
Und wieso entstand die Frauenbewegung erst im Kapitalismus, obwohl die Unterdrückung schon viel älter ist? Wie hängt der Kampf für den Sozialismus mit der Frauenbefreiung zusammen?
Diesen Fragen gehen wir in diesem Vortrag vom "Brot & Rosen" Seminar 2022 nach.

Mental Health im Kapitalismus
Ein Workshop des "Brot & Rosen"-Seminars zum Frauentag 2022.

Marxismus und Krieg
Wie stehen MarxistInnen zum Krieg - insbesondere zu imperialistischen Kriegen? Eine theoretische und historische Analyse. Vortrag vom 13. März 2022 im Rahmen unseres "Brot & Rosen"-Seminars in Wien.

Die marxistische Position zum Krieg in der Ukraine
Vortrag von Funke-Österreich-Redakteur Emanuel Tomaselli vom 12. März 2022.

Als in Bayern die Kommunisten regierten - die Revolution organisieren
Im Zuge der Revolution in Deutschland ergriffen 1919 die ArbeiterInnen auch in Bayern kurz die Macht. Ein lehrreiches Ereignis für heutige RevolutionärInnen. Ein Vortrag von unserer "Marxistischen Initiative an Unis" (MIAU) Herbst 2021

Ukraine-Krieg: Stellungnahme der IMT Österreich
Keine Aufrüstung, keine Bankenrettung, keine Auslandseinsätze! Für Internationalismus und Revolution! Gespräch mit Funke-Österreich-Redakteur Emanuel Tomaselli am 2. März 2022.

Entstehung von Unterdrückung und Klassengesellschaft
Ausbeutung, Sexismus und Unterdrückung gab es nicht schon immer. Eine Analyse der Entstehung der Klassengesellschaft. Vortrag aus unserer MIAU-Reihe vom Herbst 2021.

Marx vs. Foucault
Wir unterziehen die Postmoderne am Beispiel ihres bekanntesten Vertreters Foucault einer marxistischen Kritik und erklären warum das für die politische Praxis relevant ist. (2. Vortrag der MIAU-Reihe im Herbst 2021)

Sozialismus oder Green Capitalism
Von unserer "MIAU" (Marxistische Initiative an Unis) Reihe, Herbst 2021, Wien:
Millionen gingen gegen die Klimakatastrophe auf die Straße und nichts hat sich geändert. Statt auf die Vernunft von Bossen und PolitikerInnen zu hoffen, brauchen wir Klassenkampf.

Burn capitalism - not the planet
Die Klimabewegung ist in einer Krise und kommt nicht vorwärts. In diesem Vortrag von Funke-Aktivist Florian dreht es sich um die Fragen.
- Warum sind die bürgerlichen Ideen in der Klimabewegung so schädlich?
- Weshalb kann es keinen grünen Kapitalismus geben?
- Warum wir dennoch nicht pessimistisch sein sollten angesichts der "Flaute" der Klimabewegung und wie eine sozialistische Perspektive aussehen könnte
- Und was wir heute dazu beitragen können

Die Russische Revolution und Frauenbefreiung
Dieses Referat, gehalten am "Brot & Rosen"-Seminar 2021, umfasst die Entwicklung dieser stürmischen, revolutionären Periode bis zur stalinistischen Konterrevolution, die auch das vorzeitige Ende der Errungenschaften der Frauenbefreiung und der massenhaften Selbstaktivität der Frauen bedeutete.
Nach der russischen Oktoberrevolution 1917 setzten die Bolschewiki als erstes Land der Welt radikale Maßnahmen, um die vollständige Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und sexuellen Orientierungen herzustellen. Sie reformierten das Ehe- und Scheidungsrecht (beides war einfach, frei und billig), beendeten die Diskriminierung unehelicher Kinder und setzten das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit durch. Russland war das erste Land, das die Abtreibung legalisiert und zudem vollständig kostenlos zur Verfügung stellte (1920). Außerdem wurde Homosexualität entkriminalisiert. Die politische Macht der konservativen Kirche wurde gebrochen und die unterdrückten Schichten der Bevölkerung, etwa die Frauen, wurden angeregt den Kampf gegen Diskriminierung und kulturelle Rückständigkeit aktiv und massenhaft zu führen.
Das alles geschah in einem Land, das wirtschaftlich und politisch rückständiger war als es heutzutage Länder wie Pakistan sind. Diese Befreiungsschläge gegen Jahrtausende der Unterdrückung waren nur durch die Überwindung des Kapitalismus möglich.

Krise an Schule und Uni: Eine "verlorene Generation"?
Milliarden wurden von der Bundesregierung für die Erhaltung der Profite der großen Banken und Konzerne lockergemacht. Für Schule und Universität blieb hingegen nichts übrig. Dadurch nimmt die Belastung junger Menschen noch mehr zu und der Prozess der Aussiebung im Bildungssystem wird verschärft. Die Zukunft der heutigen Jugend kümmert die Regierung kein Stück. Das spiegelt nur den allgemeinen Niedergang des Kapitalismus wider, der in den letzten Jahren nichts als Krisen hervorgebracht hat und keine Perspektive mehr bietet.
Doch viele Jugendliche ziehen immer häufiger den Schluss, dass man für eine bessere Zukunft und gegen dieses System kämpfen muss. Die Massenbewegungen rund um Black Lives Matter oder Fridays for Future sind nur ein Vorgeschmack auf das, was die herrschende Klasse in den kommenden Jahren noch erwarten wird.
In diesem Workshop vom "Brot & Rosen"-Seminar 2021 haben wir am Beispiel des Bildungssystems in Coronazeiten analysiert, wie die Krise des Kapitalismus die Jugend betrifft und eine revolutionäre Alternative skizziert.

USA: Das Gift der Identitätspolitik
Die Massenbewegung rund um “Black Lives Matter“ hat den Herrschenden in aller Welt einen gewaltigen Schrecken eingejagt. Die Regierung Biden versucht den Zorn der Menschen über Ungerechtigkeit und Rassismus zu beschwichtigen, indem sie das “diverseste Kabinett der Geschichte“ aufgestellt hat. Neben der ersten schwarzen Frau als Vizepräsidentin sind auch VertreterInnen der Latinos, LGBT+, Indigenen sowie Angehörige anderer unterdrückter Gruppen zum ersten Mal in verschiedensten Regierungsposten. Gleichzeitig macht die Biden-Regierung politisch dort weiter, wo Trump aufgehört hat: Das Bombardement in Syrien, unter Anleitung des ersten schwarzen Verteidigungsministers (seines Zeichens Vorstandsmitglied eines der größten Söldnerkonzerne der Welt, Raytheon) ist ein deutliches Zeichen dafür. Wir werden das Kabinett Biden als Anlass nehmen, um die Positionen des Marxismus und der Identitätspolitik gegenüberzustellen, um herauszufinden, wie der Kampf gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Arten der sozialen Unterdrückung erfolgreich geführt werden kann.