Tobias Krell macht uns einmal mehr bewusst, wie wichtig Neugier, Mut und das Scheitern dürfen für unsere Kinder sind. Sein neuer Kinofilm „Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde“ zeigt genau das: eine Welt voller Fragen, Abenteuer und echter Aha-Momente – für Kids und Eltern. Das sind meine Learnings aus dem Interview mit Tobi Krell.
#1 Etwas nicht zu wissen, ist total okay
Tobi Krell wünscht sich, dass wir diese Kultur aufbrechen und Räume schaffen, in denen es völlig okay ist, zu sagen: „Das habe ich noch nicht ganz verstanden“ oder „Davon habe ich keine Ahnung.“
Denn Nichtwissen oder Scheitern, das sind ja Sachen, die irgendwie keinen Platz mehr in unserer Leistungsgesellschaft haben, obwohl genau sie Türen öffnen für echtes, tiefes Lernen. Manchmal lernt ein Kind beim Stolpern mehr als beim fehlerfreien Durchmarsch. Und genau dieser Mut, es trotzdem wieder zu probieren, macht kleine Entdecker groß.
#2 Warum „keine Ahnung“ der beste Start fürs Lernen ist
In der Schule zählt oft, wer die meisten richtigen Antworten parat hat. Tobi Krell findet: Das ist nur die halbe Miete. Die wahre Superkraft unserer Kinder liegt darin, neugierig zu bleiben, die Welt mit eigenen Augen zu sehen und mutig zu fragen: „Warum?“ Denn Fragen bringen uns häufig weiter als fertige Antworten.
Tobis Rat an Eltern: „Die Neugierde von seinen Kindern hält man aufrecht, indem man Fragen stellt“ – und nicht, indem man immer sofort eine fertige Antwort parat hat. Und mal ehrlich: Wer von uns hat die schon? Bleiben wir also alle neugierig. Denn manchmal ist die beste Antwort ein ehrliches: „Weiß ich auch nicht – lass uns zusammen herausfinden, wie’s funktioniert.“
#3 Kreativität ist das Wissen der Zukunft
Immer griffbereit, jederzeit abrufbar. Darum zählt heute nicht mehr nur, wie viele Fakten ein Kind auswendig kennt, sondern mehr denn je, wie es mit diesem Wissen umgeht. Tobi will Kinder darin bestärken, kreativ zu denken, nachzufragen, neugierig zu sein und die Welt aus immer neuen Blickwinkeln zu betrachten.
Denn wer Wissen mit Fantasie kombiniert, kann Probleme auf eigene Weise lösen. Und das ist eine Superkraft, die keine Schulnote messen kann und die unsere Kinder (und uns) ihr Leben lang begleitet.
#4 Nutzt Medien als Sprungbrett in die echte Welt
Wenn Inhalte gut gemacht sind, können sie den Funken zünden und Kinder dazu bringen, selbst in die Rolle von „Checkern, Entdeckern, was auch immer“ zu schlüpfen. Im besten Fall endet Bildschirmzeit nicht auf dem Sofa, sondern beim Nachspielen, Erfinden und Erleben eigener Abenteuer. Dafür braucht es etwas ganz Einfaches und doch so Wichtiges: Eltern, die vorleben, wie man Medien bewusst nutzt, und Kinder, die früh lernen, den Bildschirm als Startpunkt zu sehen, nicht als Ziel.
Falls ihr euch genauso sehr auf „Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ freut, wie wir: Das ist die Story in Kürze – Spoiler-frei natürlich. Aber erstmal der Trailer:
Trailer
Worum es in „Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ geht
Beim Aufräumen im Keller stoßen Tobi und Marina auf eine alte Videoaufnahme: Der achtjährige Tobi in einer selbst gebauten Kulisse. Er moderiert eine kleine Show zu seinem Lieblingsthema: die Erde im Boden. Am Ende erfahren wir die allererste Checker‑Frage: „Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?“
Die Antwort hat der erwachsene Tobi nämlich leider längst vergessen. Plötzlich steht jedoch sein kindliches Ich leibhaftig vor ihm und fordert: „Erinnere dich!“ Und das versucht der 2025-Tobi: Seine Suche führt ihn in die einzigartige Tier‑ und Pflanzenwelt Madagaskars, zum ewigen Eis im Permafrost Spitzbergens und zu den geheimnisvollen Spuren der Maya in Mexiko.
Erst als er erkennt, was all diese Böden miteinander verbindet und wie sehr sie unser Leben beeinflussen, kann er seinem größten Herausforderer von damals antworten. Fragt sich nur: Kann er wirklich beweisen, dass er immer noch ein echter Checker ist? Das erfahrt ihr jetzt im Kino.






